Von der Schule in den Arbeitsmarkt

Von der Schule in den Arbeitsmarkt

Zu den Hauptprojekten des Forums zählt unter anderem eine Veranstaltungsreihe, die der Bildung gewidmet ist. Im Rahmen dieser Events nehmen wichtige Persönlichkeiten aus dem Bildungsbereich sowohl aus Rumänien als auch aus Deutschland teil.

Das Ziel dieser Veranstaltungen ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen dem Bildungssystem und Arbeitsmarkt, um so Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Die Konferenz „Von der Schule in den Arbeitsmarkt“ – Schlussfolgerungen: Die Absolventen von Berufsschulen in Rumänien werden schnell in den Arbeitsmarkt aufgenommen, es Bedarf jedoch einer Veränderung der Einstellung über die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Am Donnerstag, den 13. Oktober 2016, organisierte das Rumänisch-Deutsche Forum für Bilaterale Zusammenarbeit gemeinsam mit der Michael Schmidt Stiftung und der Friedrich Ebert Stiftung die Konferenz „Von der Schule in den Arbeitsmarkt“. Im Rahmen des Events wurde über die Zusammenarbeit des Bildungssystems mit dem Arbeitsmarkt beraten.

Das Rumänisch-Deutsche Forum für Bilaterale Zusammenarbeit hat dadurch eine Veranstaltungsreihe, die der Bildung gewidmet ist, ins Leben gerufen. Daran nehmen wichtige Persönlichkeiten aus dem Bildungs- und Wirtschaftsbereich, sowohl aus Rumänien als auch aus Deutschland teil. Das Hauptziel dieser Veranstaltungen ist Lösungen zu finden, für die Minderung von Fachkräftemangel und für die bessere Vorbereitung junger Menschen auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes.

Die Hauptfragestellung der Veranstaltung war: Wie kann es Rumänien gelingen, junge Menschen im Bildungssystem besser auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten, um so Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel entgegenzuwirken?

Auf die eben genannte, sowie auf weitere Fragen zu diesem Thema, gaben folgende Persönlichkeiten, aus dem Bildungssystem und der Wirtschaft, Antworten: Werner Hans Lauk – Gründungsmitglied und Vizepräsident des Rumänisch-Deutschen Forums für bilaterale Zusammenarbeit, Ligia Deca – Staatsberaterin, Abteilung Bildung und Forschung, Präsidialamt, Prof. Univ. Dr. Sorin Cîmpeanu – Präsident des Staatsrats der Rektoren, Alina Bratu – Direktorin für Kommunikation bei Continental Automotive Romania, Vlad Cherecheș – Präsident der Nationalen Vereinigung der studentischen Organisationen in Rumänien, Marin Florian – Präsident der Jugendvereinigungsgewerkschaft, Liliana Preoteasa – Direktorin Projekt Management Unit Externe Finanzierung im Rahmen des Ministeriums für Bildung und Forschung, Mariana Moarcăș – Senior Operations Officer Weltbank, Gabriela Liliana Petre – Direktorin des nationalen Zentrums für Entwicklung der Berufsausbildung mit den Verantwortungsbereichen Entwicklung von Qualifikationen und Studienplänen und Werner Braun – Vorsitzender des Deutschen Wirtschaftsclubs Kronstadt. Die Veranstaltung wurde moderiert von Anca Hociotă, Leiterin der Abteilung Mitglieder und Aus- und Weiterbildung der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer.

Die Veranstaltung wurde bereichert durch die Anwesenheit von Herrn Stefan Schwartze, MdB, Keynote Speaker der Konferenz. Er ist Mitglied des Bundestages und Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Mitglied im Petitionsausschuss. Sowohl Werner Hans Lauk, als auch Stefan Schwartze haben über die langjährigen positiven Erfahrungen der dualen Ausbildung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz berichtet, wo Berufsschulen und Unternehmen eine enge Partnerschaft entwickelt haben, woraus motivierte und qualifizierte Arbeitskraft entstanden ist.

Während Ligia Deca behauptete: „Die Berufsausbildung ist ein aktuelles Diskussionsthema in Rumänien. Viele Menschen sprechen über die Wiederbelebung dieses Sektors, jedoch sehr wenige unter uns würden den eigenen Kindern eine Berufsausbildung empfehlen. Warum? Die Antwort auf diese Frage hängt mit der Einstellung, aber auch mit der Infrastruktur und der Ressourcen zusammen. Wir sprechen dabei über Berufsschulen, die unter Lehrermangel aber auch unter einem Mangel an technischer Infrastruktur für die ordnungsgemäße Bildung leiden“, war Vlad Cherecheș der Meinung: „Bevor wir an die Hochschulbildung und den Arbeitsmarkt denken, müssen wir uns um den Sekundarschulbereich kümmern. Viele Schüler wissen nicht welche Richtung sie einschlagen sollen, weil wir kein Beratungs- und Informationssystem haben. Theoretisch schon, praktisch gibt es jedoch zu wenige Berater.“

Herr Sorin Cîmpeanu hat über: “das Fehlen von einheitlichen Regenlungen insbesondere im Bereich Berufsausbildung” und über „die Notwendigkeit der Einführung eines spezialisierten Schulabschlusses” gesprochen.

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